Samstag, 31. Mai 2008

Chlorhendl

Chlorhendl aus den USA kommen auf den Grill
BRÜSSEL. Goldbraun, knusprig und zart: So stellt man sich hierzulande und in den USA das perfekte Grillhendl vor. Nur mag man es in den USA gerne keimfrei. Deshalb werden Hühnerschenkel dort kurz vor dem Verkauf mit Chlor desinfiziert. Das soll Salmonellen und andere gefährliche Krankheitserreger abtöten und hat in der EU jetzt zu einem heftigen Streit geführt: Elf Jahre nach dem Importverbot für mit Chlor desinfiziertem US-Geflügel hat die EU-Kommission nämlich beschlossen, die Einfuhr von amerikanischen Hendln wieder zuzulassen.
Für die Verbraucher soll das chemisch behandelte Geflügel klar gekennzeichnet sein.
Freunde, wir müssen nicht alles kaufen, oder?

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