Freitag, 15. August 2008

Mediterrane Küche (2)

Essen und Trinken wie „Gott in Italien“ ist gesundheits-fördernd. Nicht zuletzt dadurch erfreut sich die Mittelmeer-küche auch bei uns zunehmender Beliebtheit. Oft ist es ein Stück Urlaub, dass wir auf diese Weise mit nach Hause nehmen...
Werfen wir einen Blick auf den Tisch und die Gewohnheiten unserer südländischen Nachbarn: Wir sehen viel Obst und Gemüse, Salate, hochwertige Pflanzenöle – meist Olivenöl – als wichtigste Fettquelle sowie Fisch und Milchprodukte. Hinzu kommen Wasser und Wein als Tischgetränke.
Es sind aber nicht nur die Lebensmittel, die typisch für die Mittelmeerküche sind, es sind die Gewohnheiten bei Tisch. Das Essen ist ein Ereignis, dem Zeit und Ruhe gewidmet werden. Oft trifft man sich abends im Kreis der Familie oder mit Freunden. Sicher gibt es in den südeuropäischen Ländern Fast-Food-Ketten, trotzdem ist der Stellenwert des Essens – vor allem des gemeinsamen Essens – höher als bei uns.
Dennoch, auch wir können mediterran genießen. Worauf kommt es an und worin bestehen Unterschiede zu unserer heimischen Küche? Gemüse und Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte sind nicht nur wichtige Vitamin- und Mineralstofflieferanten, sie enthalten auch wichtige Ballaststoffe.
Im Gegensatz zu uns, essen die Südeuropäer eher Weißbrot; hier sollten wir beim Vollkornbrot bleiben. Weißbrot enthält so gut wie keine Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Diese Stoffe beziehen die Südeuropäer aus Gemüse, Obst & Co. In unserer Küche sollte Vollkornbrot ein fester Bestandteil bleiben, denn eine ballaststoffreiche Ernährung hilft nicht nur unserem Darm, sondern schützt zudem vor Darmkrebs.

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